Die hier folgenden Zitate sind eine kleine Sammlung von Äußerungen, die meine Sichtweise zur Ernährung, zum Leben und auch zum Berufsleben mit beeinflusst haben:



Es ist ein tragisches Kapitel menschlicher Geschichte, dass der Mensch sich so weit hat beeinflussen lassen, dass er der Nahrung um so mehr traut, je unnatürlicher und künstlicher sie ist, und dass er sich das Misstrauen zu allen Lebensmitteln, wie die Natur sie uns beschert, so fest hat einpflanzen lassen, dass er eher zugrunde geht, als diese Haltung aufzugeben. Dass er dieses Misstrauen zur Schöpfung selbst nicht als Unrecht und widersinnig empfindet, ist ein Zeichen dafür, wie weit er sich durch ständige Fehlinformation seinen Instinkt hat nehmen lassen.

                                                                                                                                        Dr. Max Otto Bruker



Ein Brühwürfel ist ein chemisches Meisterwerk, am perfekten Geschmack wird rumgetüffelt, wie an einem Porschemotor. Es ist Weizenkleber, der mit Leichtbenzin ausgelaugt, mit Salzsäure versetzt, mit Natronlauge neutralisiert, mit Aromen angereichert wird. Und da wundern wir uns, wenn wir die Krätze kriegen.

Aber das Zeug hat Power ohne Ende: eine Hühnersuppe mit vier Gramm Trockenhuhn reicht für vier Personen und hat eine Geschmacksintensität, wie sie die Natur nicht liefert.

                                                                                                               Vincent Klink, Starkoch im Stern 34/2001



Der Verzehr von Fleisch ist einzig und allein eine Frage des persönlichen Geschmacks, der eigenen Vorliebe und des eigenen Urteils.

Er ist ganz und gar keine zwingende Nowendigkeit für die Versorgung des Körpers mit notwendigen Eiweiß.

                                                                                                                                      Dr. Norman Walker



Wirtschaft als Lebensinhalt ist eine tödliche Krankheit, denn unendliches Wachstum passt nicht in die endliche Welt.

                                                                                                              E.F. Schuhmacher, Wirtschaftstheoretiker


Zum ersten Male im Leben des Menschen auf der Erde wird er aufgefordert, nicht alles zu tun, was er tun kann, er wird aufgefordert, seine wirtschaftliche und technologische Entwicklung zu bremsen oder zumindest in eine andere Richtung zu lenken ; er wird von allen künftigen Generationen der Erde aufgefordert, seinen Reichtum mit den Armen zu teilen - nicht im Geiste der Wohltätigkeit - sondern weil er es als Notwendigkeit empfindet. Er wird aufgefordert, von nun an für das organische Wachstum des gesamten Weltsystems Sorge zu tragen. Kann er guten Gewissens nein sagen ?

                                                                                                                            M.D. Mesarovic´und E. Pestel


Es ist sinnlos, Menschen gegen ihren Willen überzeugen zu wollen. Wenn sie von den flüchtigen Vergnügungen und Reizen dieses Lebens gefangen genommen werden, ohne über deren Auswirkungen auf den menschlichen Körper nachzudenken, können wir sie nur der Ernte dessen überlassen, was sie gesät haben.

Eines Tages, wenn sie genug gelitten haben, werden sie vielleicht lernen, dass wir auf alles verzichten müssen, was zum Altern, zur Senilität und zur Degeneration des Körpers und des Geistes führt.

                                                                                                                                          Dr. Norman Walker


Der Mythos der Maschine

Keine andere Religion hat je so viele Manifestationen der Macht produziert, ein so vollständiges Kontrollsystem hervor gebracht, so viele verschiedenartige Institutionen vereinheitlicht, so viele unabhängige Lebensformen unterdrückt und schließlich so viele Gläubiger gehabt, die sich in Wort und Tat zur Kraft und Herrlichkeit ihrer nuklearen und elekronischen Götter bekennt.                                                             

                                                         Ich weiß nicht mehr woher ich es abgeschrieben habe, es war um die Jahrtausendwende herum...



Reichtum macht einen Menschen nicht wirklich reich, er beschäftigt ihn nur mehr!

                                                                        Christoph Kolumbus



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